10 gesunde Top-Snacks für Unterwegs und im Büro

Jessica Jantz • 26. Mai 2023

Top 10: Die besten gesunden Snacks fürs Büro

Auswahl an Früchten in einem Supermarkt

Kennst du das Problem? Du stehst in der Kantine und außer Currywurst mit Pommes oder Spaghetti Bolognese gibt es nichts, was dir schmeckt? Gesund ist das keineswegs, wobei immer mehr Kantinen auf moderne gesunde Küche setzen! Dir sind ganz davon abgesehen auch die Preise zu hoch? Wie wäre es dann mit ein paar gesunden Snacks, die du mit ins Büro nimmst? Die kannst du zwischendrin knabbern und sparst dabei auch noch Geld!


1. Trockenfrüchte und Nüsse – lecker, süß und echtes Brainfood


Studentenfutter ist ein typischer Snack, den viele Menschen einfach beim Fernsehen knabbern. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine sinnvolle Mischung, die du dir immer in die Schreibtischschublade legen solltest. Wenn dich spontan die Lust nach etwas Süßem packt, bist du mit einer Hand voll Rosinen und Nüssen schnell wieder oben auf. Hinzu kommt, dass du beim Snacken auch noch gesunde Fette (z.B. Omega 3) aufnimmst und deinem Körper wichtige Mineralien lieferst.


2. Griechischer Joghurt mit frischen Beeren – dein Proteinkick


Sahnig-cremiger Joghurt ist genau dein Ding? Dann mach ihn zu deinem Leckerbissen mit Proteinen und jeder Menge Antioxidantien. Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren oder auch Erdbeeren – das perfekte Topic für deinen Joghurt. Magst du ein bisschen Crunch dazu, röste einfach ein paar Cashewkerne in der Pfanne an, hack sie und gib sie dazu.


Ihr habt im Büro keinen Kühlschrank? Kauf dir eine Minikühltasche, die du morgens mit Eisbeuteln füllst und deinen Snack kühl hältst. Es gibt sogar Minikühlschränke, die unter deinem Schreibtisch im Büro platzfinden.


3. Gemüsesticks mit Hummus – einfacher als gedacht


Rohkost klingt nach einem typischen „Diät-Essen“, allerdings sind Gemüsesticks verdammt lecker, wenn der passende Dip dazu gereicht wird. Hast du schon vom Hype um Hummus gehört? Die Kichererbsen-Creme ist cremig und schmackhaft. Wir haben für dich ein einfaches Rezept, mit dem du Hummus einfach selbst machst:


Zutaten:


  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 Esslöffel Tahini (Sesampaste)
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 3 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 Esslöffel Wasser (optional, je nach gewünschter Konsistenz)


Zubereitung:


  • Gib die abgespülten und abgetropften Kichererbsen, Tahini, Knoblauchzehen, Zitronensaft, Olivenöl und Kreuzkümmel in einen Mixer oder eine Küchenmaschine.
  • Mixe die Zutaten für etwa 1-2 Minuten, bis eine grobe Paste entsteht.
  • Überprüfe die Konsistenz des Hummus. Wenn er zu dick ist, kannst du nach Bedarf 2-3 Esslöffel Wasser hinzufügen und erneut mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Probiere den Hummus und würze ihn mit Salz und Pfeffer nach Geschmack. Du kannst auch zusätzlichen Zitronensaft, Kreuzkümmel oder Knoblauch hinzufügen, um den Geschmack anzupassen.
  • Sobald der Hummus die gewünschte Konsistenz und den gewünschten Geschmack hat, kannst du ihn in eine Schüssel geben und mit einem Spritzer Olivenöl und einer Prise Kreuzkümmel garnieren.


4. Einfacher Gemüsesalat mit einer sommerlich leichten Vinaigrette


Immer nur Rohkost Sticks sind dir zu langweilig? Dann zaubere dir zur Abwechslung doch mal einen Gemüsesalat. Vor allem Möhren (geraspelt), Gurken, Paprika, Tomaten und auch grüner Salat eignen sich perfekt für einen knackigen Leckerbissen. Hier haben wir auch noch ein Rezept für ein locker-leckeres Dressing:


Zutaten:


  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel Apfelessig oder Weißweinessig
  • 1 Teelöffel Dijon-Senf
  • 1 Teelöffel Honig oder Ahornsirup (optional, für eine leicht süßliche Note)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack


Zubereitung:


  • In einer kleinen Schüssel das Olivenöl, den Apfelessig, den Dijon-Senf und den Honig (falls verwendet) miteinander vermischen.
  • Rühre die Zutaten mit einem Schneebesen oder einer Gabel gut um, bis sich die Vinaigrette zu einer homogenen Mischung verbindet.
  • Schmecke die Vinaigrette mit Salz und Pfeffer ab und passe sie gegebenenfalls an deinen Geschmack an. Du kannst auch zusätzliche Gewürze oder Kräuter wie Knoblauch, Zitronensaft oder frische Kräuter hinzufügen, um den Geschmack zu variieren.
  • Gib den rohen Gemüsesalat in eine Schüssel und beträufle ihn mit der Vinaigrette.


5. Reiscracker mit Avocado – gesund und voller Power


Du kennst Reiswaffeln oder auch Maiswaffeln? Pur schmecken die Dinger ziemlich langweilig, mit Avocado werden sie zum köstlichen Snack. Alles, was du brauchst, sind ein paar Reiswaffeln und eine frische Avocado. Löse das Fruchtfleisch und vermische es mit ein paar Spritzern Zitrone, Salz und Pfeffer zu einer cremigen Paste. Jetzt bestreichst du deine Waffeln damit und packst alles in eine Box. Wenn du im Büro Hunger bekommst, hast du eine schmackhafte und kalorienarme Mahlzeit.


6. Overnight-Oats mit Nüssen – der Muntermacher


Haferflocken sind ein echter Gesundheitsbooster und sollen sogar gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel helfen. Warum also nicht mal mit ins Büro nehmen? Damit du morgens gar keine Arbeit hast, bereitest du deinen Snack schon am Abend vor. Overnight-Oats haben ihren Namen daher, dass du die über Nacht (over Night) im Kühlschrank aufbewahrst. Das ganze geht ziemlich einfach und ist in wenigen Minuten erledigt. Hier ein Rezept, dass du nach Lust und Laune abwandeln kannst:


Zutaten:


  • 1/2 Tasse Haferflocken (kernige oder zarte, je nach Vorliebe)
  • 1/2 Tasse Milch (pflanzliche oder tierische Milch nach Wahl)
  • 1 Esslöffel Chiasamen
  • 1 Esslöffel Ahornsirup oder Honig
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • Eine Prise Salz
  • Toppings nach Belieben (z. B. frische Beeren, Nüsse, Kokosraspeln, gehackte Schokolade)


Zubereitung:


  • Gib die Haferflocken, Milch, Chiasamen, Ahornsirup oder Honig, Vanilleextrakt und Salz in ein luftdichtes Behältnis mit Deckel
  • Rühre alle Zutaten gut um, damit sie sich gut vermischen. Stelle sicher, dass die Haferflocken vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sind.
  • Verschließe den Behälter gut und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank. Lass die Mischung mindestens 4 Stunden, aber idealerweise über Nacht, ruhen, damit die Haferflocken aufquellen und weich werden.
  • Misch alles am nächsten Morgen nochmal durch, falls es zu fest geworden ist, pack etwas Milch mit rein.
  • Gib deine gewünschten Toppings wie frische Beeren, Nüsse, Kokosraspeln oder gehackte Schokolade hinzu.
  • Verschließe den Behälter erneut und nimm ihn mit ins Büro. Du kannst die Overnight Oats entweder direkt aus dem Behälter essen oder in eine Schüssel umfüllen.


7. Hartgekochte Eier – so einfach und so lecker               


Kohlenhydrate sind lecker, machen aber oft nur kurzfristig satt. Dein Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe und sinkt ebenso schnell wieder ab. Die Folge: Du bist müde und würdest dich am liebsten hinlegen. Im Büro keine gute Idee. Wenn du eine gute Proteinquelle und ein sehr sättigendes Lebensmittel suchst, entscheide dich für hartgekochte Eier. Die kannst du pur essen oder auch auf einem Körner-Brötchen.


8. Die besten Quark-Brötchen der Welt


Du liebst Brötchen, willst es aber etwas günstiger und gesünder als beim Bäcker? Dann probiere einfach mal die besten und leckersten Quark-Brötchen der Welt aus, die du nach Herzenslust belegen kannst!


Zutaten:


  • 250 Gramm Magerquark
  • 150 Gramm Dinkelmehl (auch Vollkornmehl funktioniert)
  • 6 Gramm Backpulver
  • 1 Prise Salz (für eine süße Variante nutze 20 Gramm Dattelsirup)


Zubereitung:


Knete mit den Händen aus den Zutaten einen Teig und forme daraus Kugeln, die du flach drückst.

Schneide mit dem Messer ein Kreuz in jedes Brötchen, wie bei einem Kaiserbrötchen.

Heize den Backofen auf 150 °C vor und backe die Brötchen für 20 bis 25 Minuten (je nach gewünschtem Bräunungsgrad).

Belege deine Eiweißbrötchen und lass es dir schmecken.


Tipp: Du kannst diese Brötchen nach Gusto variieren. Knete gehackte Walnüsse in den Teig, für einen Extra-Omega-3-Boost. Magst du es sehr süß, kannst du 1 bis 2 TL Kakao-Nibs dazugeben und wenn du ein „Fake-Rosinenbrötchen“ genießen möchtest, gib ein paar Rosinen dazu.


9. Grießauflauf im Stil eines leckeren Käsekuchens


Was gibt es besseres als ein Stück Käsekuchen am Nachmittag im Büro? Ganz einfach: Einen Käsekuchen, der weniger Kalorien hat aber genauso gut schmeckt. Das funktioniert tatsächlich, mit unserem superleichten Rezept für einen Grieß-Quark-Auflauf.


Zutaten:


  • 70 Gramm Dinkelgrieß
  • 5 Eiweiß
  • 250 Gramm Quark
  • (optional 1 bis 2 EL Proteinpulver Vanille)
  • 50 Gramm Dattelsirup
  • Blaubeeren, Himbeeren oder anderes Obst deiner Wahl


Zubereitung:


  • Schlage das Eiweiß steif und gib in einer anderen Schüssel Dinkelgrieß, Magerquark, Proteinpulver und Dattelsirup zusammen.
  • Rühre alles mit dem Schneebesen oder dem Handrührer cremig und hebe nun vorsichtig das Eiweiß unter.
  • Lege eine Auflaufform mit Backpapier aus und gib den Teig hinein.
  • Drücke nun oben die Blaubeeren (oder anderes Obst) rein.
  • Heize deinen Ofen auf 150 °C vor und backe den Auflauf 45 Minuten lang.


Tipp: Wenn dein Quark-Auflauf zu dunkel wird, decke ihn nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier ab.


10. Apfel-Schnitze mit Mandelbutter – süßes Vergnügen


Schnell, einfach und süß? Dann schneide dir einen Apfel in Scheiben und beträufle ihn mit Zitronensaft. Dadurch verhinderst du, dass dein Apfel braun wird. Packe ihn nun in eine Tupperdose und röste in der Pfanne (ohne Fett) Mandelsplitter an. Nimm eine kleine Schale oder Dose, gib 1 bis 2 Teelöffel Mandelbutter hinein und die Splitter dazu. Deine Apfel-Schnitze kannst du nun dippen.


Fazit: Lecker muss nicht ungesund sein


Du hast die Nase voll von Lebensmitteln, die dich müde machen und schwer im Magen liegen? Dann sind unsere Snacks eine tolle Idee, wie du dir einen gesunden Leckerbissen mit ins Büro nimmst. Du hast noch Anregungen oder möchtest uns dein Lieblingsrezept verraten? Wir freuen uns auf deinen Kommentar! Kommen 10 weitere Rezepte zusammen, erstellen wir einen Beitrag mit euren Lieblingssnacks, versprochen! 

Frau pflanzt Veilchen in ein Beet
von Jessica Jantz 12. März 2026
Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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