10 Gründe, warum du im Sommer tragen kannst, was du möchtest

Jessica Jantz • 22. Juni 2023

Kurze Outfits für jedermann - trag doch einfach, was du willst!

Die Hotpants ist dir zu gewagt? Du hast neulich im Bus einen blöden Spruch wegen deines Rocks geerntet? Nach wie vor glauben viele Menschen, dass sie das Aussehen ihres Gegenübers bewerten, kommentieren oder gar beleidigen müssten. Ein Umstand, den wir 2023 genauso grässlich finden wie in all den Jahren davor! Er führt dazu, dass ich Menschen gehemmt fühlen und oft sogar Kleidung tragen, die ihnen gar nicht gefällt! Scham, Unsicherheit, Ängste – solche Gefühle braucht wirklich niemand. Wir haben für dich die 10 besten Gründe, warum du anziehen darfst, was du möchtest!


1. Du musst dich wohlfühlen und niemand sonst


Vielleicht hast du es selbst schon einmal erlebt, dass ein anderer Mensch ungefragt deinen Style kommentiert hat. Das führt zu Unwohlsein und am liebsten würdest du direkt aus der kurzen Hose springen und dich verhüllen! Es ist völlig egal, was andere über deinen Look denken. Die alles entscheidende Frage ist, ob du dich wohlfühlst! Gefällt dir dein Spaghetti-Träger-Top? Fühlst du dich in deinem Minirock wohl? Dann hast du alles richtig gemacht. Das gilt übrigens auch für Männer. Selbst Sandalen mit Tennissocken sind erlaubt, entscheidend ist, dass es dir gefällt!


2. Blöde Sprüche wegen Kleidung zeugen von schlechtem Stil


Fiese, stechende Blicke oder ein abfälliger Kommentar. Wusstet ihr, dass schon mehr als 70 Prozent der Menschen so etwas erleben mussten. Natürlich trifft das irgendwo und es kann auch verletzen. Allerdings solltest du dir dabei eines immer bewusst machen. Wer es nötig hat, dich wegen deines Aussehens oder deiner Kleidung mit Kritik zu belegen, zeugt damit nicht gerade von einem guten Stil. Etwas anderes ist es, wenn du einen Freund um Rat fragst und seine Meinung zu einem Outfit wissen möchtest. Dann ist Kritik erlaubt, sofern sie sachlich und auf deinen Wunsch erfolgt. Alle anderen haben zu deinem Look aber schlicht nichts zu sagen!


3. Niemand ist zu dick für Röcke, Leggings oder Hotpants


„Bei deiner Figur würde ich keine Leggings anziehen“. Unsere Autorin hat solche Sprüche schon öfter gehört und sich darüber gehörig gewundert. Es gibt also eine Größenbegrenzung für Leggings, Hotpants und Co? Wieso können wir die bequemen Teile dann sogar bis Größe 58 und darüber hinaus im Handel erwerben? Und wer hat diese Grenze überhaupt festgelegt? Ihr merkt es wahrscheinlich schon: Leggings und Co. sind für alle da! Deine Figur? Völlig unerheblich, denn erlaubt ist bekanntlich was gefällt! Und Leggings sind gerade im Sommer ultrabequem, da die Oberschenken nicht fies aneinander reiben!


4. Dein Style ist allein deine Entscheidung


„Zieh dich doch mal ein bisschen femininer an“, „ein Mann kann doch kein rosa T-Shirt tragen.“ Musstet ihr solche Sprüche auch schon ertragen? Zumindest im Geiste kannst du hier getrost den Mittelfinger zeigen. Wie du dich anziehst, ist alleine deine Sache. Selbst wenn du es magst, dir mit Ketchup bunte Punkte aufs Shirt zu klecksen, geht es niemanden etwas an. Im Sommer würden wir das aber trotzdem nicht empfehlen, du könntest damit zum kleinen Highlight für Wespen werden. Ansonsten ist es vollkommen egal, was andere dir vorschreiben. Ob du als Mann einen Rock oder als Frau eine Krawatte tragen möchtest? Absolut und ausschließlich dein Ding!


5. Wer sich an dir stört, darf in eine andere Richtung schauen


„Das sieht so schrecklich aus, das möchte ich nicht sehen.“ Schwere Kost, wenn dir ein solcher Spruch um die Ohren gehauen wird. Gern passiert sowas in Schwimmbädern, wo wir uns eh manchmal unwohl in unserer Haut führen. Damit umgehen? Schwer, obwohl wir genau wissen, der andere hat Unrecht. Lass dir deinen Stil und deine Lieblingskleidung davon nicht nehmen. Du bist nicht verpflichtet, für andere ein bestimmtes Aussehen zu erzeugen. Der Mensch wurde mit einem frei beweglichen Kopf geboren. Wem dein Look nicht gefällt, der darf jederzeit in eine andere Richtung schauen!


6. Du siehst gut aus, wenn du dich wohlfühlst


Kennst du das? Für ein Bewerbungsgespräch oder die Familienfeier hast du dich in Schale geschmissen, nur leider passt diese Schale so gar nicht zu deinem Style. Du fühlst dich buchstäblich verkleidet und damit richtig unwohl. Selbstbewusstes Auftreten? Fehlanzeige, denn Kleider machen nicht nur Leute, sondern vor allem Feelings! Achte auf Fotos mal darauf: Wenn du deine Lieblingsklamotten trägst, wirkst du automatisch strahlender und fröhlicher. In einem Outfit, das nicht deinem Style entspricht, entsteht oft ein viel gehemmterer Eindruck.


7. Kurze Klamotten sind bei Hitze echt angenehm


Lange Ärmel bei 30 ° C Grad? Das kann dich ziemlich ins Schwitzen bringen. Auch hier musst du natürlich selbst entscheiden, was dir gefällt. Magst du den warmen Look im Sommer, gönn ihn dir. Für alle, die kurze Klamotten lieben und sie wegen vermeintlicher Figur-Probleme nicht tragen: Go for it! Bei Hitze kann es sehr angenehm sein, wenn ein lockerer Wind durch die Hose fährt oder auch die Arme ab und an eine Brise frische Luft abbekommen. Die Zeit für richtig viel Stoff kommt im Winter früher wieder, als du denkst!


8. Bikinis sind für alle Körperfiguren gemacht


„Du willst wirklich im Bikini ins Schwimmbad?“ Solche Aussagen, dazu ein entgeisterter Blick und schon ist der coole Sommertag verdorben. Mach dir nichts draus, Bikinis sind für alle Menschen da, unabhängig von der Figur. Nahtlose Bräune ist damit zwar auch nicht möglich, aber zumindest bekommt auch der Bauch ein wenig Farbe ab. Und was die anderen denken? Das dürfen sie gern auf einem kleinen Zettel notieren und den anstelle der leckeren Pommes im Schwimmbad einfach verspeisen!


9. Es gibt keinen Grund, warum du dich schämen musst


Scham? Für deinen Körper? Das ist vollkommen überflüssig. Du bist, wie du bist und das hat seine Gründe. Wenn du selbst unzufrieden mit dir, deiner Figur und deinem Gewicht bist, hast du die Möglichkeit etwas zu ändern. Aber unabhängig davon ob du Übergewicht hast oder Untergewicht, ob du ein Handicap mitbringst oder dir einfach nicht gefällst: So, wie du bist, gibt es keinen Grund sich zu schämen. Dein Wert bemisst sich nicht daran, wie du aussiehst. Und daher darfst du auch wirklich alles anziehen, ohne dass es Einschränkungen gibt.


10. Jeder Körper ist individuell und das ist gut so


Lange Jahre wurde uns durch die Werbung suggeriert, welches Schönheitsideal vorherrscht. Schon damals gab es dieses vermeintliche Ideal nur sehr selten und hatte nichts mit der Realität gemeinsam. Körper sind so verschieden wie Menschen selbst! Stell dir mal vor, wir würden alle gleich aussehen? Wie langweilig wäre da bitte der Alltag? Mal abgesehen davon, dass wir niemanden mehr erkennen würden!


Fazit: Dieser Sommer ist dein Sommer – zieh an was dir gefällt


Mädels und Jungs, jetzt ist es Zeit für eure Lieblingsoutfits! Ihr habt Lust, uns davon zu erzählen? Habt ihr auch doofe Erfahrungen mit blöden Sprüchen gemacht? Wir sammeln eure Geschichten und teilen sie gern mit unseren Lesern, wenn ihr das wollt. Und für die heißen Tage lasst euch gesagt sein: Dieser Sommer ist euer Sommer! Packt die Badehose ein oder den Bikini oder den Monokini und genießt euch und eure Einzigartigkeit! 

Frau pflanzt Veilchen in ein Beet
von Jessica Jantz 12. März 2026
Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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