Ist Hafermilch gesund? Die wichtigsten Fakten rund um Milch aus Haferflocken!

Jessica Jantz • 10. Mai 2023

Fakten über Hafermilch – die Antworten auf die wichtigsten Fragen


Ein Besuch im Supermarkt zeigt, dass vor allem im Milchregal einiges los ist. Anstatt klassischer Kuhmilch findest du immer mehr Auswahl an Haferdrinks. Fitnessgurus schwören auf Hafermilch als gesunde Alternative, aber was ist dran am Hype? Ist die aus Haferflocken hergestellte Milch wirklich so gesund oder wird Hafermilch überbewertet?


Wer hat Hafermilch erfunden?


Wir alle trinken sie, aber wo kommt Hafermilch eigentlich her? Als Erfinder gilt Rickard Öste, ein Schwede, der sich auf die Suche nach einem Milchderivat gemacht hat. Er experimentierte dabei mit Haferkörnern, um Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz) eine Alternative zu ermöglichen. Das Ergebnis war ein Haferdrink und kurz darauf die Gründung einer eigenen Firma, zusammen mit seinem Bruder.


Welche Nährwerte hat Hafermilch?


Im Vergleich zu Kuhmilch ist Hafermilch von Natur aus laktosefrei, cholesterinfrei und enthält weniger Fett. Hafermilch ist auch eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe. Durch den hohen Ballaststoffgehalt sättigt Hafermilch gut und lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen.


Das Milchderivat ist eine ausgezeichnete Quelle für Calcium, Vitamin D und Vitamin B12, die alle wichtige Nährstoffe für den Körper sind. Es enthält auch Eisen, das zur Aufrechterhaltung eines gesunden Blutflusses beiträgt. Die meisten Hafermilchprodukte auf dem Markt werden auch mit zusätzlichen Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin A, E und K sowie Zink angereichert, um die gesundheitlichen Vorteile zu maximieren.


Wenn du nach einer pflanzlichen Alternative zu Milch suchst, die eine gute Nährstoffquelle ist, ist Hafermilch eine ausgezeichnete Option, die auch noch gut schmeckt!


Ist in Hafermilch Laktose enthalten?


Wenn du unter Laktoseintoleranz leidest oder dich vegan ernährst, könnte Hafermilch eine großartige Alternative zu Kuhmilch sein. Im Gegensatz zu Kuhmilch enthält Hafermilch von Natur aus keinen Milchzucker.


Laktose ist ein natürlich vorkommender Zucker in Milchprodukten, der von manchen Menschen nicht vollständig abgebaut werden kann, was zu Verdauungsproblemen wie Blähungen, Krämpfen und Durchfall führen kann. Da Hafermilch frei davon ist, gilt sie als guter Ersatz für alle, die bei Laktose regelmäßig unter Bauchschmerzen leiden.


Wie schmeckt Hafermilch im Vergleich zu Kuhmilch?


Hafermilch hat einen milden, leicht nussigen Geschmack, der sich leicht von dem Geschmack von Kuhmilch unterscheidet. Du schmeckst eine leichte Süße, wobei Mandelmilch die deutlich süßere Alternative ist. Achte beim Kauf darauf, ob du ein gezuckertes Produkt im Einkaufswagen hast. Da Hafermilch von Natur aus weniger Fett und Kalorien als Kuhmilch enthält, kann sie sich auch leichter anfühlen und einen weniger cremigen Geschmack haben. Mittlerweile findest du jedoch Barista-Produkte, die sogar zum Aufschäumen geeignet sind.


Nicht alle Hafermilchprodukte sind gleich. Viele Fans der natürlichen Drinks haben eine Lieblingssorte, wohingegen sie andere Marken überhaupt nicht ausstehen können.


Wie kalorienhaltig ist Hafermilch?


Im Vergleich zu Kuhmilch und anderen Alternativen hat Hafermilch etwas mehr Kalorien. Im Schnitt musst du mit 100 kcal pro Tasse rechnen, verglichen dazu hat Kuhmilch nur etwa 80 kcal. Allerdings sind Kalorien nicht gleich Kalorien! Hafermilch enthält wertvolle Ballaststoffe, die du für eine gesunde Verdauung benötigst. Insgesamt isst du dadurch vielleicht weniger, weil Hafermilch oft besser sättigt als Kuhmilch.


Do it yourself – kann man Hafermilch auch selbst machen?


Ja, du kannst Hafermilch leicht zu Hause herstellen. Alles, was du brauchst, sind Haferflocken und Wasser. Das Verhältnis ist normalerweise 1 Tasse Haferflocken zu 4 Tassen Wasser. Die Haferflocken und das Wasser werden gemischt und dann für etwa 30 Sekunden in einem Mixer oder Standmixer püriert. Danach wird die Mischung durch ein feines Sieb oder einen Nussmilchbeutel gefiltert, um das Fruchtfleisch zu entfernen. Die Hafermilch kann gekühlt und für etwa 3-5 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Hafermilch und Verdauung: Ist die Kombination gelungen?


Hafermilch liefert dir viele Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind. Die wiederum sorgen für eine Stuhlregulierung und können Verstopfungen vorbeugen. Wenn du also an Verdauungsproblemen leidest, könnte Hafermilch eine gute Wahl für dich sein. Das gilt aber generell für alle ballaststoffreichen Lebensmittel! Auch Haferbrei oder Haferflocken mit Banane können deine Verdauung anregen und bereichern.

Senkt Hafermilch den Cholesterin?


Haferflocken enthalten Beta-Glucane, die sich an Cholesterin binden und es aus dem Körper entfernen können. Daher werden Rohprodukte wie Haferflocken oder insbesondere Haferkleie bei hohem Cholesterin empfohlen.


Da Hafermilch aus Haferflocken hergestellt wird, kann dein Blutfettwert durch regelmäßigen Genuss beeinflusst werden. Beachte aber, dass das nur für ungesüßte Produkte gilt. Wählst du eine gezuckerte Hafermilch, kann dein Cholesterinspiegel sogar weiter ansteigen. Anders als häufig gedacht, ist Industriezucker nämlich ein starker Faktor für die Erhöhung des LDL-Cholesterins.

Kann Hafermilch beim Abnehmen helfen?


Hafermilch ist definitiv ein hilfreicher Begleiter auf dem Weg zum Abnehmen. Mit ihrem niedrigeren Kaloriengehalt im Vergleich zu Kuhmilch und einem reduzierten Fettanteil bietet sie eine leichtere Alternative. Indem du Hafermilch als Ersatz für andere kalorienreiche Milchprodukte verwendest, kannst du deine Gesamtkalorienaufnahme reduzieren und so deine Abnehmziele unterstützen.


Was Hafermilch besonders macht, ist ihr Ballaststoffgehalt. Ballaststoffe tragen dazu bei, dass du dich länger satt fühlst und helfen dabei, Heißhungerattacken zu vermeiden. Gleichzeitig fördern sie eine gesunde Verdauung. Durch den Genuss von Hafermilch kannst du also das Verlangen nach Snacks reduzieren und deinen Hunger besser kontrollieren. Klar ist aber auch: Ein Lebensmittel macht noch keine Diät. Es erfordert eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und die richtige Kalorienzufuhr, die auf deine individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Also klare Absage an den Plan, morgens die Milch im Kaffee durch Hafermilch zu ersetzen und dann ungetrübt zwei Croissants mit Schokoaufstrich zu verspachteln!


Kleiner Tipp: Wenn du dich für Hafermilch entscheidest, achte darauf, eine ungesüßte Variante zu wählen. Zuckerhaltige Varianten haben oft sogar mehr Kalorien als Kuhmilch!


Enthält Hafermilch Zusatzstoffe?


Hafermilch kann verschiedene Zusatzstoffe enthalten, aber das hängt von der Marke und dem Hersteller ab. Einige Hafermilchsorten sind superclean und bestehen nur aus Hafer und Wasser, ohne zusätzliche Zutaten. Andere Marken können jedoch Zucker, Aromen, Emulgatoren oder andere Zusatzstoffe hinzufügen, um den Geschmack und die Konsistenz zu verbessern.


Wenn du Wert auf eine natürlichere Variante legst, empfehlen wir dir, die Etiketten zu checken und nach ungesüßten Hafermilchsorten zu suchen. So kannst du sicherstellen, dass du keine unnötigen Zusatzstoffe in deinem Glas hast.


Wenn du den Geschmack oder die Vielfalt einer gesüßten Hafermilch bevorzugst, ist das auch cool. Genieße sie einfach in Maßen und achte darauf, dass sie in deine gesamte Ernährung passt. Ab und an eine Schoko-Hafermilch ist voll okay, es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden!


Wie schmeckt Hafermilch im Kaffee?


Kaffee ohne Milch ist für dich wie Pommes ohne Ketchup? Dann kommt hier die gute Nachricht! Die meisten Leute finden, dass Hafermilch eine perfekte Ergänzung zum morgendlichen Koffeinkick ist! Die cremige Textur der Hafermilch vermischt sich mit dem Kaffee auf eine absolut harmonische Weise. Sie verleiht dem Kaffee einen milden, leicht nussigen Geschmack und sorgt für eine angenehme Süße, ohne dass du zusätzlichen Zucker hinzufügen musst.


Deine Hafermilch kann den starken Geschmack von manchen Kaffeesorten mildern und ihm eine sanftere Note verleihen. Ob du Cappuccino oder Latte bevorzugst, mit Hafermilch kannst du eine wunderbare Kombination erzielen, die deinen Gaumen in Ekstase versetzt.


Kann ich mit Hafermilch backen?


Du willst deinen inneren Bäcker zum Leben erwecken und hast Lust auf Hafermilch-Kuchen und Co.= Kein Problem, der 1 zu 1 Austausch funktioniert. Der einzige Unterschied ist, dass Hafermilch eine etwas dickere Konsistenz hat. Wundere dich also nicht, wenn dein Teig nicht die gleiche Textur besitzt, wie du es gewohnt bist. Geschmacklich merkst du aber nichts, Hafermilch verdirbt dir deine leckeren Kuchenrezepte auf keinen Fall.


Hafermilch verleiht deinen Backkreationen einen milden, leicht nussigen Geschmack und sorgt gleichzeitig für eine angenehme Feuchtigkeit. Die Ergebnisse können etwas dichter sein als mit herkömmlicher Milch, aber das kann den Geschmack und die Textur sogar noch interessanter machen. Also schnapp dir dein Backutensilien-Set, kram dein Lieblingsrezept heraus und wage dich an das Abenteuer des Backens mit Hafermilch. Wer weiß, vielleicht wirst du damit die köstlichsten Backwerke aller Zeiten zaubern!


Wie teuer sind Haferdrinks?


Du wirst auf dem Markt erhebliche Unterschiede finden. Die großen Marken verkaufen ihre Produkte im Schnitt teurer als die Eigenmarke beim Discounter. Letztlich ist es aber eine Geschmacksfrage, denn nicht jede Sorte schmeckt gleich.


Wenn du Muße hast, kannst du deine Hafermilch natürlich auch selbst herstellen. Zum Abschluss hier noch ein genaues Rezept nebst Anleitung, wenn du deine Hafermilch selber machen möchtest:


Zutaten:


1 Tasse Haferflocken (am besten zarte Haferflocken)

4 Tassen Wasser

Optional: eine Prise Salz, Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Datteln für einen süßeren Geschmack


Anleitung:


  • Haferflocken gründlich abspülen, um mögliche Rückstände zu entfernen.
  • Die Haferflocken zusammen mit 4 Tassen Wasser in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben.
  • Optional eine Prise Salz hinzufügen und nach Belieben Süßungsmittel deiner Wahl (zum Beispiel Ahornsirup oder entkernte Datteln).
  • Den Mixer einschalten und die Zutaten etwa 30 Sekunden bis 1 Minute lang gut vermischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • Eine Schüssel oder ein großes Gefäß mit einem feinen Sieb oder einem sauberen Baumwolltuch auslegen.
  • Die Mischung aus dem Mixer in das Sieb oder das Tuch gießen und langsam abtropfen lassen. Du kannst vorsichtig mit einem Löffel oder den Händen sanft Druck ausüben, um die restliche Flüssigkeit herauszupressen.
  • Die abgetropfte Hafermilch in eine luftdichte Flasche oder einen Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Vor dem Verzehr gut schütteln, da sich die Hafermilch etwas absetzen kann.


Voilà! Deine selbstgemachte Hafermilch ist fertig. Du kannst sie pur genießen, in deinen Kaffee gießen, in Smoothies verwenden oder für andere Rezepte einsetzen. Beachte jedoch, dass selbstgemachte Hafermilch keine Konservierungsstoffe enthält und daher im Kühlschrank nur für einige Tage haltbar ist. Also trinke sie am besten frisch und genieße den leckeren hausgemachten Geschmack!

Frau pflanzt Veilchen in ein Beet
von Jessica Jantz 12. März 2026
Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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