Klimaschutz im Alltag - was du für die Umwelt tun kannst

Jessica Jantz • 12. Januar 2024

Schütze das Klima mit den besten Tipps und Tricks

Eine Weltkugel in in einer Wiese.

Klimaschutz – das klingt oft nach großen internationalen Konferenzen, komplizierten Gesetzen und Dingen, die weit weg von unserem Alltag sind, oder? Aber hey, halt mal! Klimaschutz geht uns alle an und, glaub's oder glaub's nicht, jeder von uns kann einen echten Unterschied machen. Es ist nicht nur Sache der Politiker und Großkonzerne. Du und ich, wir sind genau die Richtigen, um den Planeten ein bisschen grüner zu gestalten.


In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du in deinem eigenen Leben, ganz ohne Stress und mit ein paar einfachen Kniffen, zum Klimahelden werden kannst. Ob es darum geht, wie du zur Arbeit kommst, was auf deinem Teller landet oder wie du deinen Einkauf gestaltest – es gibt so viele Wege, wie du aktiv zum Klimaschutz beitragen kannst. Also, lass uns zusammen herausfinden, wie du mit kleinen Veränderungen Großes bewirken kannst!


Verständnis der Klimakrise: Ursachen und Auswirkungen

Wenn du dich jemals gefragt hast, warum der Klimawandel so oft in den Nachrichten ist und warum er so wichtig ist, dann bist du hier genau richtig. Die Klimakrise ist ein globales Phänomen, das uns alle betrifft, und es ist wichtig, dass wir verstehen, wie sie entsteht und welche Auswirkungen sie hat.


Die Ursachen: Treibhausgase und Co.

Zunächst einmal, was verursacht den Klimawandel? Es dreht sich alles um Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O). Diese Gase entstehen hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas. Stell dir vor, diese Gase bilden eine Art Decke um die Erde, die die Wärme der Sonne einfängt. Dies führt zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur, einem Phänomen, das wir als globale Erwärmung kennen.


Globale Erwärmung: Mehr als nur heiße Luft

Die globale Erwärmung ist mehr als nur ein Anstieg der Temperaturen. Sie verursacht eine Reihe von Veränderungen in unserem Klimasystem, darunter extreme Wetterereignisse, das Schmelzen der Polkappen und einen Anstieg des Meeresspiegels. Diese Veränderungen haben weitreichende Auswirkungen auf unsere natürliche Umwelt, unsere Wirtschaft und unser tägliches Leben.


CO2-Emissionen: Der große Spieler

Unter den Treibhausgasen ist CO2 der Hauptverursacher des Klimawandels. Es entsteht vor allem durch industrielle Prozesse, die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und die Abholzung von Wäldern. Die Reduzierung von CO2-Emissionen ist daher ein entscheidender Schritt im Kampf gegen die Klimakrise. Die Auswirkungen der Klimakrise sind vielfältig und betreffen jeden von uns. Sie reichen von häufigeren und intensiveren Hitzewellen und Dürren bis hin zu stärkeren und zerstörerischeren Stürmen. Diese Veränderungen können zu Ernteausfällen führen, die Wasserversorgung beeinträchtigen und die Lebensgrundlagen vieler Menschen bedrohen.


Warum es wichtig ist, jetzt zu handeln

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Es ist wichtig, dass wir die Ursachen und Auswirkungen verstehen, damit wir effektiv handeln können. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten, sei es durch bewussteres Konsumverhalten, die Unterstützung von umweltfreundlichen Technologien oder politisches Engagement. Indem wir uns für den Klimaschutz einsetzen, arbeiten wir nicht nur an einer besseren Zukunft für uns selbst, sondern auch für kommende Generationen.


Energieeffizienz im Alltag steigern

Energieeffizienz ist ein Begriff, der dir vielleicht technisch klingt, aber es geht im Grunde darum, cleverer und sparsamer mit Energie umzugehen. Das Schöne daran: Jeder von uns kann im Alltag ganz einfach Energieeffizienz steigern, und damit nicht nur den eigenen Geldbeutel schonen, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Beginnen wir dort, wo wir die meiste Zeit verbringen: zu Hause. Der Wechsel zu LED-Leuchtmitteln ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung. LEDs verbrauchen deutlich weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen und halten auch noch länger. Auch bei größeren Anschaffungen lohnt es sich, auf die Energieeffizienz zu achten. Ob Kühlschrank, Waschmaschine oder Fernseher – moderne Geräte sind oft so konzipiert, dass sie weniger Strom verbrauchen, was langfristig Kosten spart.


Bewusstsein im Umgang mit Elektrogeräten

Viele Geräte im Haushalt, wie der Fernseher oder der Computer, verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Schalte sie daher ganz aus, wenn sie nicht gebraucht werden. Das spart nicht nur Energie, sondern auch Geld.


Heizen und Kühlen – aber smart

Eine intelligente Steuerung der Heizung und der Klimaanlage kann den Energieverbrauch erheblich senken. Bereits das Absenken der Raumtemperatur um ein Grad im Winter oder das Anheben im Sommer kann viel Energie sparen. Zudem ist regelmäßiges Stoßlüften effektiver als das ständige Kippen von Fenstern.


Energieeffizienz in der Küche

Auch beim Kochen und Backen gibt es Sparpotenzial. Deckel auf Töpfen halten die Wärme besser, sodass du schneller und mit weniger Energie kochst. Zudem nutzt du die Restwärme deines Herds oder Backofens, wenn du ihn einige Minuten vor dem Ende der Garzeit ausschaltest.


Wasser sparen, Energie sparen

Nicht zu vergessen ist der sparsame Umgang mit Wasser, besonders mit Warmwasser. Wassersparende Duschköpfe und das Vermeiden von unnötig langem Duschen sind einfache Maßnahmen, die in Summe viel bewirken.


Isolation und Dämmung

Eine gute Dämmung deines Zuhauses hält die Wärme im Winter drinnen und im Sommer draußen. Auch das Abdichten von Fenstern und Türen kann viel zur Energieeffizienz beitragen.


Mit diesen einfachen Schritten kannst du einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Energieeffizienz im Alltag zu steigern bedeutet nicht nur, Ressourcen zu schonen, sondern auch, langfristig Kosten zu sparen. Und das Beste daran: Jeder einzelne Schritt zählt, und jeder von uns kann mitmachen.


Nachhaltige Mobilität: Weniger CO2 auf dem Weg zur Arbeit

Mobilität ist ein zentraler Aspekt unseres Lebens, und hier können wir alle einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Art, wie wir uns fortbewegen, hat direkte Auswirkungen auf unseren CO2-Fußabdruck. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, nachhaltiger zu reisen und gleichzeitig unsere Umwelt zu schonen.


Fahrradfahren: Gut für dich und den Planeten

Das Fahrrad ist nicht nur ein tolles Fitnessgerät, sondern auch eines der umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Keine Emissionen, kein Lärm und keine Staus. Für kürzere Strecken, beispielsweise zur Arbeit oder zum Einkaufen, ist das Fahrrad oft die schnellste und angenehmste Alternative.


Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Busse und Bahnen sind eine effektive Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, besonders wenn sie mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs reduziert nicht nur den Verkehr auf den Straßen, sondern auch die Luftverschmutzung und den Lärm.


Carsharing: Teilen statt Besitzen

Carsharing ist eine flexible und umweltfreundliche Alternative zum eigenen Auto. Es reduziert die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen und damit auch den CO2-Ausstoß. Zudem bietet es die Möglichkeit, bei Bedarf auf unterschiedliche Fahrzeugtypen zuzugreifen, ohne sie dauerhaft besitzen zu müssen.


Elektromobilität: Die Zukunft der Fortbewegung

Elektroautos stellen eine immer beliebtere Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen dar. Sie verursachen während der Fahrt keine direkten Emissionen und sind besonders effektiv, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Auch E-Bikes sind eine tolle Option, um längere Strecken umweltfreundlich zurückzulegen.


Jeder von uns kann durch bewusste Entscheidungen in Sachen Mobilität einen Unterschied machen. Ob es der Wechsel zum Fahrrad, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder das Ausprobieren von Carsharing und Elektromobilität ist – jede Maßnahme zählt. Indem wir nachhaltige Mobilitätslösungen wählen, tragen wir aktiv zum Klimaschutz bei und verbessern gleichzeitig die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden.


CO2 Kompensation als Ersatz oder Ergänzung


Zusätzlich, oder wenn du es nicht schaffst auf Auto oder Flugzeug ganz zu verzichten, hast du die Möglichkeit, das verbrauchte CO2 zu kompensieren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: So kannst du dir bei seriösen Unternehmen sogenannte Emissionsminderungsgutschriften oder -Zertifikate in Höhe des verursachten Treibhausgasausstoßes kaufen. Mit dem eingenommenen Geld finanzieren diese Unternehmen dann Klimaschutzprojekte, um die CO2-Emissionen auszugleichen. Einige Firmen kompensieren bereits ihr CO2, indem sie selbst in wiederkehrenden Aktionen Wald aufforsten. So direkt kannst du ebenfalls aktiv werden. Es werden immer wieder und nicht nur in Deutschland Aktionen rund um den Klimaschutz angeboten, bei denen man tatkräftig unterstützen kann – während eines Urlaubes oder auch nur in einer Tagesaktion. Weitere Infos zur CO2-Kompensation findest du hier beim WWF. Aber denk bitte daran: Was Du von vornherein vermeidest, muss nicht erst kompensiert werden!!


Ernährung und Klimaschutz: Der Einfluss unserer Essgewohnheiten

Was wir essen, hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Umwelt. Durch eine klimafreundliche Ernährung kannst du einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unseres Planeten leisten. Hier sind einige Tipps, wie du deine Ernährung umweltbewusster gestalten kannst.


Vegetarische und vegane Ernährung: Ein Schritt in die richtige Richtung

Die Produktion von Fleisch und tierischen Produkten ist einer der Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft. Durch die Reduzierung des Fleischkonsums oder den Umstieg auf eine vegetarische bzw. vegane Ernährung kannst du deinen persönlichen CO2-Fußabdruck erheblich verringern. Pflanzliche Lebensmittel erfordern in der Regel weniger Ressourcen in der Produktion und sind oft nachhaltiger.


Regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen


Lebensmittel, die lokal und in der jeweiligen Saison produziert werden, haben oft einen geringeren CO2-Fußabdruck, da lange Transportwege entfallen. Zudem unterstützt du damit lokale Bauern und trägst zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei.


Bio-Produkte für eine gesündere Umwelt

Biologisch erzeugte Lebensmittel werden ohne den Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemitteln hergestellt. Dies schützt nicht nur die Umwelt, sondern fördert auch die Artenvielfalt und verbessert die Bodenqualität. Bio-Produkte können somit eine nachhaltigere Wahl für deine Ernährung sein.


Bewusster Umgang mit Lebensmitteln: Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

Etwa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird verschwendet. Durch bewussteres Einkaufen, korrekte Lagerung von Lebensmitteln und das Verwerten von Resten kannst du dazu beitragen, diese Verschwendung zu reduzieren.


Die Wahl unserer Nahrungsmittel ist ein mächtiges Werkzeug, um positive Veränderungen für die Umwelt zu bewirken. Jeder Schritt hin zu einer nachhaltigeren Ernährung zählt und hilft, den Klimawandel zu bekämpfen. Indem wir uns für klimafreundliche Ernährungsoptionen entscheiden, tragen wir nicht nur zu unserer eigenen Gesundheit bei, sondern auch zum Wohl unseres Planeten.


Klimafreundlich Wohnen: Energieeffizienz zu Hause

Unser Zuhause ist unser Rückzugsort, aber es ist auch ein Ort, an dem wir aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Durch ein paar einfache Maßnahmen kannst du dein Zuhause energieeffizienter und klimafreundlicher gestalten.


Effiziente Heizungsanlagen und Dämmung

Eine der effektivsten Möglichkeiten, Energie zu sparen, ist die Verbesserung der Isolierung deines Hauses. Gut isolierte Wände, Dächer und Fenster halten die Wärme im Winter drinnen und im Sommer draußen. Auch der Wechsel zu einer effizienteren Heizungsanlage kann den Energieverbrauch erheblich reduzieren.


Nutzung von grünem Strom

Der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind-, Wasser- oder Solarenergie ist eine hervorragende Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Viele Energieanbieter bieten inzwischen grünen Strom an, und der Wechsel ist oft einfacher, als man denkt.


Wassersparende Maßnahmen

Wassersparen ist ein weiterer wichtiger Aspekt beim klimafreundlichen Wohnen. Dazu gehören einfache Maßnahmen wie das Installieren wassersparender Duschköpfe, das Reparieren von undichten Wasserhähnen oder das Sammeln von Regenwasser für den Garten.


Smart-Home-Technologien

Moderne Smart-Home-Technologien können helfen, den Energieverbrauch zu steuern und zu optimieren. Intelligente Thermostate, die sich an das Nutzungsverhalten anpassen, oder Apps, die den Energieverbrauch überwachen, sind praktische Helfer für ein energieeffizienteres Zuhause.


Durch diese Maßnahmen kannst du nicht nur deine Energiekosten senken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Ein klimafreundliches Zuhause ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft.


Fazit: Jeder Schritt zählt im Kampf gegen den Klimawandel

Klimaschutz ist eine Aufgabe, die uns alle angeht, und jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Ob es um die Steigerung der Energieeffizienz, die Wahl nachhaltiger Mobilitätsoptionen, bewussten Konsum, eine umweltfreundliche Ernährung oder das klimafreundliche Wohnen geht – jede Entscheidung, die wir treffen, hat einen Einfluss.


Es mag manchmal überwältigend erscheinen, aber denke daran: Jeder kleine Schritt zählt. Wenn jeder von uns ein bisschen mehr auf seinen CO2-Fußabdruck achtet, können wir gemeinsam Großes erreichen. Der Kampf gegen den Klimawandel erfordert unser aller Engagement – lasst uns diesen Weg gemeinsam gehen!

Frau pflanzt Veilchen in ein Beet
von Jessica Jantz 12. März 2026
Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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