Professionelle Zahnreinigung - sinnvoll oder unnötige Kosten?

Jessica Jantz • 24. April 2023

Professionelle Zahnreinigung – ist die PZR wirklich nötig? 

Wenn du zu den aktiven „Zahnarztgängern“ gehörst, wirst du im Schnitt einmal alle sechs Monate zur Kontrolle gehen. Dein Zahnarzt wird deinen Mund kontrollieren und dir vermutlich eine professionelle Zahnreinigung anbieten. Aber lohnt sich das wirklich? Und wer trägt die Kosten dafür? Wir erklären dir alles, was du über die PZR wirklich wissen musst.


Der Check: Was passiert während einer professionellen Zahnreinigung?


Allerlei lustige Gerätschaften und brummende Gegenstände kommen bei der PZR zum Einsatz. Ein Richtwert sagt, dass eine gute professionelle Zahnreinigung etwa eine Stunde dauern sollte. Es kann zu Abweichungen kommen, wenn du zum Beispiel kein vollständiges Gebiss mehr hast. Abgerechnet wird übrigens immer pro Zahn, das ist praktisch. Fehlt dir ein Zahn, zahlst du für ihn natürlich nichts! Hier ein kleiner Überblick, auf was du dich einstellen musst:


  • Die Einleitung: Im ersten Schritt sollte eine Untersuchung erfolgen. Zu diesem Zweck färbt die Prophylaxe-Assistentin deine Zähne ein, um Schwachstellen beim Putzen und Bakterienherde zu erkennen. Keine Sorge, die blau-lila Tinktur hinterlässt keine Flecken und verschwindet beim Ausspülen wieder.
  • Entfernung von Zahnbelag und Zahnstein: Hierbei wird ein Ultraschallgerät verwendet, das mit einer dünnen Spitze den harten Zahnstein von den Zähnen entfernt. Anschließend wird der Zahnbelag von den Zähnen geschabt.
  • Reinigung mit Airflow: Das Airflow-Gerät ist ein Hochdruckreiniger, der Wasser, Luft und feines Pulvergemisch auf die Zähne sprüht. Hiermit können Verfärbungen von Nikotin, Tee oder Kaffee entfernt werden.
  • Politur: Die Zähne werden mit einer rotierenden Bürste und einem Poliermittel auf Hochglanz gebracht.
  • Fluoridierung: Hierbei wird ein Fluoridlack aufgetragen, der den Zahnschmelz stärkt und vor Karies schützt.
  • Abschlusskontrolle: Die Prophylaxe-Assistentin kontrolliert die Zähne noch einmal auf eventuelle Reste von Belägen und Zahnstein und gibt Empfehlungen zur weiteren Zahnpflege.


Zahnbeläge bei der professionellen Zahnreinigung beseitigen lassen – woher kommen sie?


Du fragst dich, wieso deine Zähne überhaupt immer diese kuriosen Verfärbungen aufweisen, obwohl du täglich putzt? Dafür gibt es gleich mehrere Ursachen, nicht alle lassen sich vermeiden!


  • Rotwein, Tee, Kaffee, Nikotin: all das sind Substanzen, die Verfärbungen begünstigen. Zigaretten und Alkohol solltest du deiner Gesundheit zuliebe ohnehin vermeiden. Teetrinken und auch ein Tässchen Kaffee hin und wieder sind jedoch gesund. Die Verfärbungen entfernt dann die PZR.
  • Säurehaltige Lebensmittel: Getränke und Speisen, die viel Säure enthalten, können den Zahnschmelz angreifen und Verfärbungen verursachen.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, können zu Verfärbungen auf den Zähnen führen.


Achtung Sonderfall: Ein wurzelbehandelter Zahn kann sich verfärben, da er als „toter Zahn“ in deinem Mund ist. Das sagt nichts über seinen Gesundheitsstatus aus, ist aber ein ästhetisches Problem. Diese Art der Verfärbung kann durch die PZR nicht entfernt werden!


Vor- und Nachteile der professionellen Zahnreinigung – kann sie auch schädlich sein?


Zahnärzte empfehlen die PZR fast ausnahmslos, aber was sagen Patienten? Ist die kostenpflichtige Behandlung wirklich immer nötig oder können manche Menschen darauf verzichten? Grundsätzlich profitierst du von der professionellen Zahnreinigung fast immer, denn sie ist ein wichtiger Teil der Prophylaxe. Mit der Zahnbürste trägst du zwar einen großen Teil zu deiner Mundhygiene bei, einige Ablagerungen und Verfärbungen verschwinden dadurch aber nicht.


Wir möchten dir aber auch die Nachteile nicht verschweigen! Es ist möglich, dass eine (vorübergehende) Empfindlichkeit an deinen Zahnhälsen auftritt. Wird die PZR außerdem nicht sachgemäß durchgeführt, kann es auch zu Zahnfleischbluten kommen, dass erst nach einigen Tagen wieder verschwindet!


Trotzdem überwiegen in der Regel die Vorteile einer PZR, insbesondere wenn man bedenkt, dass regelmäßige PZR-Behandlungen die allgemeine Mundgesundheit verbessern und kostspielige zahnärztliche Eingriffe in Zukunft vermeiden können.


Wie teuer ist eine professionelle Zahnreinigung und wer übernimmt die Kosten?


Je nach Region, Praxis und Aufwand können die Kosten variieren. Als Schnittwert sind jedoch Gebühren zwischen 80 und 150 Euro zu nehmen. Je nach Technologie (z.B. Airflow statt manueller Schmutzentfernung) sind auch etwas höhere Preise möglich.


Obwohl die PZR eine gute Prophylaxe Maßnahme ist, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür nicht. Leidest du allerdings unter einer Parodontitis, könnte eine medizinische Indikation vorliegen. In diesem Fall ist es möglich, dass die gesetzliche Krankenkasse deine PZR zahlt. Ein kleiner Tipp, den wir kürzlich selbst in einer Zahnarztpraxis bekamen: Reiche einfach deine Rechnung bei der Krankenkasse ein. Im schlimmsten Fall bekommst du eine Ablehnung. Vielleicht hast du aber auch Glück und erhältst zumindest einen Teil der Kosten gestattet.


Spannend zu wissen: Die Entfernung von Zahnstein ist einmal pro Jahr eine Kassenleistung! Sie wird zwar auch im Rahmen der PZR gemacht, dein Zahnarzt kann diese aber ebenfalls durchführen.


Übrigens: Die private Krankenkasse übernimmt die Kosten für die professionelle Zahnreinigung! Wenn du also in die PKV wechselst, informiere dich vorher genau. Auch mit einer Zahnzusatzversicherung hast du gute Karten, denn die prophylaktische Wirkung wird anerkannt!


Die PZR von der Steuer absetzen – diese Möglichkeiten hast du


Beim Zahnarzt können schon mal hohe Rechnungen entstehen und viele kannst du tatsächlich von der Steuer absetzen. Einige Zahnarztpatienten hoffen, dass das auch für die PZR zutrifft. Hier klärt die Vereinigte Lohnsteuerhilfe auf und weist darauf hin, dass die professionelle Zahnreinigung keine außergewöhnliche Belastung darstellt!


Dein Finanzamt wird die Kosten für die Behandlung also nicht steuererleichternd anerkennen. Dennoch kannst du indirekt durch die PZR sparen! Indem du sie regelmäßig durchführen lässt, lassen sich viele Zahnerkrankungen bis hin zum Zahnverlust vermeiden! Dadurch sparst du dir die Kosten für teure Behandlungen und hast am Ende doch etwas mehr Cash in der Tasche.


FAQ: Alles, was du über die Professionelle Zahnreinigung wissen musst:

Du hast noch Fragen, die wir dir bis jetzt nicht beantworten haben? Unser FAQ-Bereich hilft dir weiter. Und wenn dir jetzt immer noch eine Antwort fehlt - schreib uns einfach und wir kümmern uns darum!


Tut eine professionelle Zahnreinigung weh?


Für die meisten Patienten ist die professionelle Zahnreinigung nicht schmerzhaft. An empfindlichen Zähnen kann jedoch ein leicht unangenehmes Gefühl empfunden werden. Liegen deine Zahnhälse frei, schmerzt der Kontakt mit Wasser, das bei der PZR zum Einsatz kommt. Solltest du ungewohnt starke Schmerzen empfinden, weise deine Behandlerin darauf hin!


Brauche ich bei der PZR eine Spritze?


Die professionelle Zahnreinigung wird ohne Spritze durchgeführt. Hast du starke Schmerzen an einzelnen Zähnen ist es möglich, dass dein Zahnarzt eine Betäubungsspritze setzt, um deinen Komfort zu erhöhen. In der Regel ist das aber nicht nötig.


Wie lange dauert die professionelle Zahnreinigung?


Je nach Anzahl der vorhandenen Zähne dauert eine PZR zwischen 30 und 60 Minuten. Bei einem vollständigen Gebiss (ohne Weisheitszähne) wird eine Behandlungsdauer von 60 Minuten als Richtwert genannt. Abhängig ist das aber auch von der Stärke der Verfärbungen und eventuellen Beratungsleistungen. Wenn sehr viel Zahnstein zu entfernen ist oder starke Verfärbungen vorhanden sind, können professionelle Zahnreinigungen auch länger dauern.


Kann mein Zahnschmelz bei der professionellen Zahnreinigung beschädigt werden?


Wenn die professionelle Zahnreinigung von einer Fachkraft durchgeführt wird, musst du dir um deinen Zahnschmelz keine Sorgen machen. Wir raten dir davon ab, sogenannte „Kits“ für den Hausgebrauch zu kaufen. Damit kannst du deinen Zahnschmelz im schlimmsten Fall nachhaltig beschädigen. Wenn du Schmerzen während der PZR spürst, hebe die Hand und weise die behandelnde Person darauf hin.


Essen und Trinken nach der PZR – wie lange muss ich warten?


Bei der professionellen Zahnreinigung wird dein Zahnschmelz mit einem Fluoridlack bepinselt, um deine Zähne langfristig zu schützen. Gib ihnen ca. 60 Minuten Zeit, bis du wieder Nahrung und Getränke zu dir nimmst. Wenn du großen Durst hast, trinke einen Schluck Wasser. Vermeide in den ersten 2 bis 3 Stunden unbedingt säurehaltige Getränke wie Cola, Kaffee oder Säfte.


Ist rauchen nach der professionellen Zahnreinigung erlaubt?


Als Raucher wirst du dich ohnehin nicht daran halten, empfehlenswert ist ein Rauchstopp nach der PZR aber schon. Dein Zahnfleisch kann leicht beeinträchtigt sein und außerdem braucht der Fluoridlack ein bisschen Zeit, um einzuwirken. Wenn du es schaffst, 3 bis 4 Stunden auf die Zigarette danach zu verzichten, tust du dir und deiner Mundgesundheit etwas gutes.


Mein Zahnfleisch tut nach der professionellen Zahnreinigung weh – ist das normal?


Leichtes Unwohlsein ist nach der PZR völlig normal. Dein Zahnfleisch ist womöglich für einige Tage etwas empfindlicher, außerdem fühlt sich der Mundbereich „neu und anders“ an. Starke Schmerzen sind aber definitiv nicht normal. Leidest du nach der professionellen Zahnreinigung unter starken Schmerzen, suche die behandelnde Praxis noch einmal auf. Du kannst dir bei leichtem Unwohlsein mit einer milden Mundspüllösung Abhilfe schaffen.


Fazit: Dein Mund profitiert von der professionellen Zahnreinigung


Wie du siehst, spricht vieles für die PZR und nur weniges dagegen! Wenn es um die Mundhygiene geht, ist Prophylaxe ein wichtiges Thema. Vielen Zahnerkrankungen kannst du vorbeugen, indem du deine Zähne einerseits gründlich putzt und andererseits auf die PZR beim Zahnarzt setzt. Kombiniert mit einer zuckerarmen Ernährung und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ist es möglich, deine echten Zähne bis ins hohe Alter zu behalten! 

Frau pflanzt Veilchen in ein Beet
von Jessica Jantz 12. März 2026
Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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