Kartenzahlung ab 10 Euro - diese Schilder verschwinden bald

Jessica Jantz • 12. September 2026

Bald kannst du auch weniger als zehn Euro mit Karte zahlen

„Kartenzahlung erst ab 10 Euro“ oder gleich „Nur Barzahlung“: Solche Hinweise gehören in deutschen Geschäften, Restaurants und Cafés noch immer zum Alltag. Damit könnte bald Schluss sein. Die Bundesregierung plant neue Regeln für digitales Bezahlen. Schon ab 2027 sollen Kunden grundsätzlich die Möglichkeit bekommen, ihre Rechnung auch digital zu bezahlen. Selbst bei kleinen Beträgen könnte die Karte dann nicht mehr einfach abgelehnt werden.


Kartenzahlung ab 10 Euro: Was soll sich 2027 ändern?


Ein Kaffee für 3,50 Euro, die Brötchen beim Bäcker oder schnell eine Kleinigkeit am Kiosk: Wer dafür kein Bargeld dabeihat, erlebt bis heute gelegentlich eine Überraschung. Zwar steht ein Kartenlesegerät auf dem Tresen, genutzt werden darf es aber erst ab einem bestimmten Einkaufswert.


Genau solche Mindestbeträge sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung künftig nicht mehr vorgesehen sein. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Eckpunkte für eine neue Pflicht zu digitalen Bezahlmöglichkeiten vorgelegt. Geschäfte, Restaurants und Dienstleister sollen demnach ab 2027 neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anbieten.


Auch ein Mindestumsatz für diese Bezahlmöglichkeit ist nach den bisherigen Plänen nicht vorgesehen. Das bekannte Schild „Kartenzahlung erst ab 10 Euro“ könnte damit tatsächlich zum Auslaufmodell werden.


Wichtig ist allerdings: Noch ist das nicht beschlossen. Die Eckpunkte werden derzeit innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Der entsprechende Gesetzentwurf soll noch 2026 vom Bundeskabinett behandelt werden. Bis zum fertigen Gesetz können sich Einzelheiten daher noch ändern. Computer Bild berichtet über die Eckpunkte zur geplanten Bezahlpflicht.


Ist ein Mindestbetrag für Kartenzahlung heute noch erlaubt?


Bis die geplanten Regeln tatsächlich in Kraft treten, ändert sich an der Situation an der Kasse zunächst nichts. Händler können derzeit grundsätzlich selbst festlegen, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren. Dazu können auch Bedingungen für die Kartenzahlung gehören.


Ein Mindestbetrag ist dabei etwas anderes als eine zusätzliche Gebühr. Wer beispielsweise erst ab 10 Euro Kartenzahlung anbietet, verlangt nicht automatisch mehr Geld für denselben Einkauf. Der Händler schränkt lediglich ein, wann er das Zahlungsmittel akzeptiert.


Anders sieht es bei einem Aufpreis für viele gängige Karten aus. Nach § 270a BGB sind Vereinbarungen unwirksam, durch die Verbraucher für bestimmte bargeldlose Zahlungsmittel zusätzlich bezahlen sollen. Dazu gehören insbesondere verbreitete Verbraucherkarten.


Das bedeutet: Ein Schild mit „Kartenzahlung erst ab 10 Euro“ kann heute noch vorkommen. Ein pauschaler Extra-Euro allein dafür, dass du deine übliche Verbraucherkarte zückst, ist dagegen eine andere Sache.


Muss ab 2027 jedes Geschäft Kartenzahlung anbieten?


Ganz so einfach ist es nicht. Die geplante Regel spricht von einer digitalen Bezahlmöglichkeit. Das muss nicht zwingend bedeuten, dass künftig jeder Händler sämtliche Kredit- und Debitkarten akzeptieren muss.


Welches digitale Verfahren angeboten wird, sollen Unternehmen grundsätzlich selbst entscheiden können. Nach den bislang bekannten Eckpunkten soll allerdings mindestens ein europäisches Zahlverfahren darunter sein. Außerdem sind Ausnahmen vorgesehen. Nichtkommerzielle Organisationen wie Wohltätigkeitsverbände oder Amateursportvereine sollen von der Pflicht ausgenommen werden. Weitere Härtefallregelungen werden geprüft.


Wer also 2027 seine Visa-Karte auf den Tresen legt, kann daraus nach heutigem Planungsstand nicht automatisch ableiten, dass genau diese Karte angenommen werden muss. Entscheidend wäre zunächst, dass der Betrieb überhaupt eine zulässige digitale Bezahlmöglichkeit zur Verfügung stellt.


Wird Bargeld 2027 abgeschafft?


Nein. Die geplante Regelung bedeutet nicht das Ende des Bargelds. Im Gegenteil: Nach den derzeitigen Plänen soll die digitale Zahlungsmöglichkeit zusätzlich zur Barzahlung angeboten werden.


Dass Bargeld in Deutschland weiterhin eine große Rolle spielt, zeigen auch aktuelle Zahlen. Die Deutsche Bundesbank hat das Zahlungsverhalten für 2025 untersucht. Demnach wurden erstmals mehr als die Hälfte der erfassten Einkäufe bargeldlos bezahlt.


55 Prozent der Zahlungen erfolgten ohne Bargeld. Trotzdem blieb Bargeld mit einem Anteil von 45 Prozent das einzelne am häufigsten genutzte Zahlungsmittel. Die Debitkarte kam auf 26 Prozent. Mobile Bezahlverfahren mit Smartphone oder anderen Geräten lagen bereits auf Platz drei.


Deutschland bezahlt also zunehmend digital, hat sich von Scheinen und Münzen aber längst nicht verabschiedet.


Warum soll digitales Bezahlen überhaupt Pflicht werden?


Mehr Komfort für Kunden ist nur ein Teil der Begründung. Die Bundesregierung verbindet die geplanten Änderungen auch mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche und andere Formen der Finanzkriminalität.


Digitale Transaktionen hinterlassen nachvollziehbare Zahlungsdaten. Bargeldeinnahmen lassen sich dagegen leichter außerhalb einer ordnungsgemäßen Buchführung verbergen. Eine zusätzliche digitale Bezahlmöglichkeit soll deshalb auch dazu beitragen, Umsätze transparenter zu machen.


Für Verbraucher dürfte jedoch vor allem der praktische Effekt spürbar sein. Wer morgens nur schnell ein Brötchen kauft, müsste nicht mehr vorsichtshalber Bargeld einstecken, nur weil der Einkauf unter einer bestimmten Grenze bleibt.


Warum gibt es überhaupt Mindestbeträge bei Kartenzahlung?


Vor allem kleinere Geschäfte begründen Mindestbeträge häufig mit den Kosten der Kartenzahlung. Je nach Vertrag können für Händler unterschiedliche Gebühren entstehen. Bei sehr kleinen Einkaufsbeträgen können diese Kosten stärker ins Gewicht fallen.


Der Zahlungsverkehr hat sich allerdings deutlich verändert. Kontaktloses Bezahlen gehört inzwischen für viele Menschen zum Alltag. Gleichzeitig entwickelt sich auch die Technik weiter und europäische Bezahlsysteme gewinnen an Bedeutung.

Die Bundesbank bezeichnet die Girocard im stationären Einzelhandel als das am stärksten genutzte und zugleich kostengünstigste unbare Zahlungsmittel.

Sie erwartet außerdem, dass Bezahlen in Deutschland künftig vielfältiger, digitaler und mobiler wird. Mehr dazu erklärt die Deutsche Bundesbank in ihrer Analyse zum Wandel des Zahlungsverkehrs.


Was bedeutet die neue Regel für Restaurants und Cafés?


Gerade in der Gastronomie könnte die Änderung besonders auffallen. Hinweise wie „Nur Barzahlung“ sind dort noch vergleichsweise häufig anzutreffen. Nach den aktuellen Plänen sollen jedoch ausdrücklich auch Restaurants von der Pflicht zu einer digitalen Zahlungsmöglichkeit erfasst werden.


Das würde beispielsweise bedeuten: Nach dem Essen festzustellen, dass das Restaurant ausschließlich Bargeld akzeptiert, könnte ab 2027 deutlich seltener passieren.


Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Details des späteren Gesetzes. Solange der Gesetzentwurf noch nicht verabschiedet wurde, steht nicht endgültig fest, welche Betriebe erfasst werden und welche Ausnahmen gelten.


Kommt die Pflicht zur Kartenzahlung wirklich schon 2027?


Das ist zumindest der aktuelle Plan. Von einer bereits beschlossenen „Kartenzahlungspflicht ab 2027“ zu sprechen, wäre derzeit allerdings zu früh.


Bislang liegen Eckpunkte vor. Daraus soll ein Gesetzentwurf entstehen, den das Bundeskabinett noch 2026 behandeln soll. Anschließend muss das reguläre Gesetzgebungsverfahren durchlaufen werden.


Für deinen nächsten Einkauf ändert sich deshalb erst einmal nichts. Steht heute im Café „Kartenzahlung erst ab 10 Euro“, solltest du dich nicht mit Verweis auf die geplante Neuregelung an der Kuchentheke festkleben. Die neuen Vorgaben gelten noch nicht.


Sollten die Pläne jedoch in dieser Form umgesetzt werden, könnten zwei ziemlich bekannte deutsche Alltagssätze ab 2027 deutlich seltener werden: „Nur Barzahlung“ und „Mit Karte erst ab 10 Euro.“


Häufige Fragen zur Kartenzahlung ab 2027


Wenn du mehr rund um die Kartenzahlung ab 2027 wissen willst, beantworten wir dir die wichtigsten Fragen.


Ist Kartenzahlung erst ab 10 Euro heute noch erlaubt?


Ein gesetzliches allgemeines Recht darauf, jeden noch so kleinen Einkauf mit jeder beliebigen Karte bezahlen zu können, besteht derzeit nicht. Händler können festlegen, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren und entsprechende Bedingungen kommunizieren. Die Bundesregierung plant jedoch Änderungen für 2027.


Wird Kartenzahlung 2027 in Deutschland Pflicht?


Nach den aktuellen Plänen sollen Geschäfte, Restaurants und Dienstleister ab 2027 mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten. Das Vorhaben ist derzeit noch nicht endgültig als Gesetz beschlossen.


Kann ich dann auch einen Kaffee für 2 Euro mit Karte bezahlen?


Nach den bislang bekannten Eckpunkten soll für die verpflichtende digitale Bezahlmöglichkeit kein Mindestumsatz gelten. Wird die Regel entsprechend umgesetzt, dürfte ein Händler die angebotene digitale Zahlung also nicht einfach auf Einkäufe oberhalb von beispielsweise 10 Euro beschränken.


Muss jedes Geschäft Visa und Mastercard akzeptieren?


Nein, das lässt sich aus den bisherigen Plänen nicht ableiten. Unternehmen sollen grundsätzlich selbst entscheiden können, welches digitale Bezahlverfahren sie anbieten. Mindestens ein europäisches Zahlverfahren soll nach dem derzeitigen Stand dazugehören.


Kann ich 2027 weiterhin mit Bargeld bezahlen?


Nach den derzeitigen Plänen ja. Die digitale Zahlungsmöglichkeit soll Bargeld nicht ersetzen, sondern als zusätzliche Option angeboten werden.


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Der März-Check: Das Wetter richtig einschätzen Bevor du motiviert ins Gartencenter fährst und den Einkaufswagen volllädst, wirfst du am besten einen realistischen Blick auf deinen Standort. Wohnst du in einer eher milden Weinbauregion oder eher im kühlen Voralpenland? Ein geschützter Stadtbalkon im dritten Stock speichert die Wärme des Tages viel besser als eine Terrasse im Erdgeschoss, die dem Wind voll ausgesetzt ist. Du merkst schnell: März ist nicht gleich März. Die Faustregel lautet, dass du dich jetzt auf Pflanzen konzentrierst, die mit kurzzeitigem Frost um die -5 Grad klarkommen. Alles, was aus dem warmen Gewächshaus direkt in den Verkauf kommt, braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Du kaufst deine Schätze idealerweise dort, wo sie bereits im Freien oder in ungeheizten Hallen stehen. So vermeidest du den Temperaturschock, der viele empfindliche Pflanzen im März eiskalt erwischt. Die harten Kerle: Frostharte Blumen für deinen Balkon Wenn du jetzt schon für leuchtende Farbtupfer sorgen willst, greifst du am besten zu den klassischen Frühblühern. Diese Pflanzen besitzen einen eingebauten Frostschutz in ihren Zellen und trotzen auch kalten Nächten mit Bravour. Besonders beliebt sind Hornveilchen und Stiefmütterchen. Du kannst diese fleißigen Blüher in unzähligen Farben kombinieren, von tiefem Violett über leuchtendes Gelb bis hin zu zarten Pastelltönen. Ein faszinierendes Phänomen bei diesen Blumen: Bei starkem Frost lassen sie kurzzeitig die Köpfe hängen und sehen fast ein bisschen jämmerlich aus. Doch keine Sorge, das ist ein natürlicher Schutzmechanismus. Sobald die Sonne die Erde erwärmt, pumpen sie wieder Wasser in ihre Stängel und richten sich stolz auf. Diese Pflanzen vertragen Frost im März besonders gut: Hornveilchen und Stiefmütterchen: Die absoluten Allrounder für jeden Balkonkasten. Sie blühen unermüdlich bis weit in den Mai hinein. Zwiebelblumen im Topf: Narzissen, Tulpen und Hyazinthen bringen Struktur und Höhe in deine Gefäße. Lenzrosen (Helleborus): Diese eleganten Schönheiten lieben die Kälte und wirken besonders edel in Einzelkooperation mit Moos. Gänseblümchen (Bellis): Die gefüllten Zuchtformen sind robust und versprühen einen nostalgischen Charme. Vergissmeinnicht: Mit ihrem zarten Blau bilden sie einen tollen Kontrast zu gelben Narzissen. Zwiebelblumen im Topf sind jetzt deine idealen Begleiter, wenn du sofort Ergebnisse sehen willst. Ob strahlend gelbe Osterglocken oder duftende Hyazinthen: Diese Pflanzen bringen sofort echte Frühlingsgefühle auf deinen Balkon. Achte beim Kauf darauf, dass die Knospen noch geschlossen oder erst leicht geöffnet sind. So hast du besonders lange Freude an der Entwicklung der Blütenpracht und siehst jeden Tag einen neuen Fortschritt. Ab wann dürfen Pflanzen auf den Balkon? Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt beschäftigt jeden Hobbygärtner jedes Jahr aufs Neue. Grundsätzlich gilt: Die Natur gibt das Tempo vor. Du beobachtest am besten den Wetterbericht für die kommenden drei bis fünf Tage. Wenn kein massiver Wintereinbruch mit zweistelligen Minusgraden droht, dürfen die oben genannten Sorten raus. Du gewöhnst deine neuen Frühlingsblüher für den Balkon am besten schrittweise an die frische Luft. Wenn du ganz sichergehen willst, stellst du sie anfangs nur tagsüber raus und holst sie bei angekündigtem strengem Frost nachts noch einmal kurz in den geschützten Hausflur. Ein bewährter Trick ist auch das Vlies: Wenn eine besonders kalte Nacht droht, deckst du deine Kästen einfach mit einem Gartenvlies oder einer alten Decke ab. Das hält die Bodenwärme im Topf und schützt die empfindlichen Blütenblätter vor Eiskristallen. Kräuterküche unter freiem Himmel: Winterharte Kräuter auf dem Balkon Nicht nur Blumen ziehen jetzt ein, auch für dein leibliches Wohl kannst du im März bereits sorgen. Viele Kräuter sind echte Überlebenskünstler und halten kühle Temperaturen problemlos aus, solange sie keine Staunässe abbekommen. Heimische, winterharte Kräuter auf dem Balkon sind jetzt ein Muss, wenn du direkt mit der Ernte für frische Quarkpeisen oder Salate beginnen willst. Der große Vorteil von Kräutern im März: Sie wachsen zwar langsamer als im Hochsommer, sind dafür aber viel aromatischer und weniger anfällig für Schädlinge wie Blattläuse. Du nutzt die kühle Phase, um die Pflanzen kräftig werden zu lassen, bevor die große Hitze kommt. Diese Kräuter überstehen die kühlen Märznächte: Schnittlauch: Er ist einer der Ersten, der bei den ersten Sonnenstrahlen kräftig aus der Erde treibt. Er ist absolut frosthart. Petersilie: Sie verträgt kühle Temperaturen ohne Probleme, mag es aber nicht, wenn sie im Wasser steht. Minze: Einmal eingepflanzt, ist sie kaum aufzuhalten. Auch frostige Nächte steckt sie locker weg. Zitronenmelisse: Robust und pflegeleicht, liefert sie dir die Basis für deinen ersten frischen Frühlings-Tee auf dem Balkon. Salbei und Thymian: Diese mediterranen Vertreter sind oft winterhart, sofern sie schon etwas älter und verholzt sind. Frisch gekaufte Jungpflanzen aus dem Supermarkt solltest du hingegen noch etwas schützen. Balkon bepflanzen: Tipps für den perfekten Start Beim Balkon-Bepflanzen im März beachtest du am besten ein paar einfache Regeln, damit deine Mühe belohnt wird. Ein häufiger Fehler ist das Übergießen. Da es im März noch oft regnet und die Sonne noch nicht die Kraft des Hochsommers hat, verdunstet das Wasser viel langsamer. Du gießt deine Pflanzen also eher mäßig und fühlst immer erst mit dem Finger nach, ob die Erde wirklich trocken ist. Eine gute Drainage im Topf ist jetzt Gold wert. Wenn das Wasser im Topf gefriert, dehnen sich die Wurzeln aus und können Schaden nehmen. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut ablaufen kann. Tonscherben über dem Abflussloch oder eine Schicht Blähton am Boden des Gefäßes verhindern, dass deine Pflanzen "nasse Füße" bekommen und bei Frost im Eisblock feststecken. Die Gestaltung: Farbe bekennen gegen das Grau Du kannst den März nutzen, um mit verschiedenen Texturen zu spielen. Da das Angebot an blühenden Pflanzen noch begrenzt ist, arbeitest du am besten mit Blattschmuckpflanzen. Silberblatt (Senecio) oder Efeu sind wunderbare Partner für deine Frühlingsblüher im Balkonkasten. Das silbrige Laub des Silberblatts glitzert bei Reif wunderschön und bildet einen tollen Rahmen für die bunten Hornveilchen. Ein weiterer Tipp für dich: Nutze die unterschiedlichen Höhen. Setze große Narzissen in den Hintergrund oder in die Mitte des Topfes und rahme sie mit niedrigen Primeln oder Stiefmütterchen ein. So wirkt dein Balkon direkt üppig und professionell gestaltet. Primeln sind übrigens wunderbare Farbtupfer, aber sie sind etwas durstiger als Stiefmütterchen. Du platzierst sie am besten dort, wo du sie beim Gießen gut erreichst. Zusammenfassung für deinen Frühlingsstart Du siehst, der März bietet dir trotz kühler Nächte schon jede Menge Möglichkeiten. Wenn du dich an die robusten Klassiker hältst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Deine Auswahl an frostharten Blumen sorgt dafür, dass du dich jeden Morgen beim Blick aus dem Fenster über ein Stück Natur freuen kannst. Gönne deinen Pflanzen hochwertige Erde und einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Die Sonne im März ist zwar noch nicht heiß, aber sie reicht völlig aus, um die Blütenbildung anzuregen. Wenn du dann noch die winterharten Kräuter für deinen Balkon einplanst, hast du die perfekte Mischung aus Optik und Nutzen geschaffen.  Genieße die Zeit beim Pflanzen und das wunderbare Gefühl, wenn unter deinen Händen das erste frische Grün der Saison entsteht. Der Frühling wartet nicht auf den Mai – er beginnt genau jetzt auf deinem Balkon, wenn du ihn lässt.
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